So nutzen Sie den Rechner
Der Rechner ist als Werkzeug für eigene Angebotswerte gedacht. Er rechnet keine marktüblichen Konditionen aus, sondern bildet die Logik nach, mit der Factoring-Anbieter ihre Kosten kalkulieren. Vier Schritte führen zum Ergebnis.
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Abrechnungsmodell wählen
Im Angebot prüfen, ob Gebühr, Zins und Nebenkosten getrennt ausgewiesen sind (Einzelkosten) oder ein einziger Prozentsatz auf den Umsatz angegeben ist (All-In-Gebühr).
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Werte aus dem Angebot eintragen
Factoring-Umsatz, Zahlungsziel, Vorauszahlungsquote und die im Angebot genannten Sätze einsetzen. Optionale Felder nur ausfüllen, wenn sie im Angebot stehen.
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Ergebnis prüfen
Die Kostenquote zeigt, welcher Prozentsatz vom Factoring-Umsatz als laufende Kosten anfällt. Die Einzelpositionen darunter machen sichtbar, woraus sich diese Quote zusammensetzt.
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Mit den Kostenfaktoren einordnen
Welche Stellschrauben die Kalkulation eines Factors beeinflussen, ist auf Kostenfaktoren systematisch dargestellt. Sie helfen, ein Ergebnis aus dem Rechner mit dem eigenen Angebot abzugleichen.
Welches Abrechnungsmodell trifft auf Ihr Angebot zu
Factoring-Angebote werden in zwei Kalkulationsformen gestellt. Welche Form vorliegt, steht im Angebot unter den Konditionen.
- Factoring-Gebühr und Factoringzins getrennt ausgewiesen
- Nebenkosten wie Prüfkosten, Grundgebühr, Einrichtungsgebühr meist separat
- Transparente Sicht auf alle Bausteine
- Im Rechner: Modell „Einzelkosten“ wählen, alle relevanten Felder ausfüllen
- Ein Prozentsatz auf den Factoring-Umsatz
- Mehrere Kostenbestandteile pauschal zusammengefasst, Umfang je nach Angebot
- Einfacher zu kalkulieren, weniger transparent in den Bausteinen
- Im Rechner: Modell „All-In-Gebühr“ wählen, Prozentsatz eintragen
Was die Eingabefelder bedeuten
Die wichtigsten Begriffe in Kurzform. Eine vollständige Einordnung der Kostenbestandteile steht auf Factoring-Kosten.
Was die Kostenquote aussagt
Die Kostenquote setzt die angesetzten laufenden Jahreskosten ins Verhältnis zum Factoring-Umsatz. Sie ist die zentrale Kennzahl, um zwei Angebote vergleichbar zu machen, weil sie alle laufenden Bestandteile zusammenführt.
Wer nur die Factoring-Gebühr oder nur den Zinssatz vergleicht, übersieht regelmäßig Bestandteile wie Prüfkosten, Grundgebühren oder Mindestgebühren. Die Kostenquote macht diese Bestandteile in einer einzigen Zahl sichtbar.
Was die Quote im konkreten Fall bedeutet, hängt von der Marge, dem Zahlungsziel und der Risikolage des Unternehmens ab. Eine pauschale Aussage „ab welcher Quote günstig oder teuer“ liefert der Rechner bewusst nicht.
Grenzen des Rechners
Was der Rechner nicht abbildet:
- Bonitätseinstufung und Konzentrationsabschläge auf einzelne Debitoren
- Sondergebühren bei Rechnungsstreit, Gutschriften, Mahnverfahren oder Rückbelastungen
- Vertragsbindungen wie Mindestlaufzeit, Andienungspflicht oder Debitorenlimits
- Schwankungen im Zahlungsverhalten der Kunden
- Steuerliche und bilanzielle Effekte des Forderungsverkaufs
Eine nachvollziehbare Berechnung an einer einzelnen Forderung zeigt das Rechenbeispiel. Wer den Liquiditätseffekt isoliert betrachten möchte, kann den durchschnittlich vorfinanzierten Betrag im Ergebnisbereich des Rechners als Orientierung nutzen.
Häufige Fragen
Berechnet der Rechner marktübliche Konditionen?
Nein. Der Rechner verarbeitet ausschließlich die Werte, die eingetragen werden. Die voreingestellten Werte sind Beispielannahmen für die Erstanzeige und keine Marktwerte. Marktkonditionen hängen von Branche, Umsatz, Bonität, Debitorenstruktur und Vertragsumfang ab und sind nur über ein konkretes Angebot belastbar.
Wie funktioniert die Berechnung bei einer All-In-Gebühr?
Das Modell „All-In-Gebühr“ wählen und den Prozentsatz aus dem Angebot eintragen. Optionale Felder für Zahlungsziel und Vorauszahlungsquote sind für die Kostenrechnung nicht erforderlich, ergänzen aber die Anzeige des vorfinanzierten Betrags.
Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?
Nein. Die Berechnung läuft vollständig im Browser. Es gibt keine Speicherung der Eingaben, kein Cookie, kein LocalStorage und keine Übertragung an einen Server.
Warum verändert die Vorauszahlungsquote die Zinskosten?
Der Factoringzins wirkt nur auf den vorfinanzierten Betrag, nicht auf den vollen Umsatz. Eine höhere Vorauszahlungsquote erhöht den Betrag, der über das Zahlungsziel vorfinanziert wird, und damit die Zinsbasis.
Worin unterscheidet sich der Rechner von einer Einzelrechnung?
Eine Einzelrechnung führt eine konkrete Forderung Schritt für Schritt durch und zeigt Vorschuss, Sicherungseinbehalt, Gebühr, Zins und Restzahlung mit festen Zahlen. Der Factoringrechner arbeitet auf Jahresbasis mit dem gesamten Factoring-Umsatz und ist für die Übersetzung eigener Angebotswerte in eine Jahres-Kostenquote gedacht.
